Chorea Huntington – Wenn sich Bewegungen nicht mehr kontrollieren lassen

Chorea Huntington – Wenn sich Bewegungen nicht mehr kontrollieren lassen

Chorea Huntington, auch als Huntingtonsche Chorea oder Huntington-Krankheit bezeichnet, ist eine seltene, fortschreitende Erkrankung des Gehirns, deren Ursache in einer Genmutation liegt. Chorea Huntington ist vererbbar und bricht meistens zwischen dem 35. und dem 45. Lebensjahr aus. In Deutschland sind derzeit etwa 8.000 Menschen von Chorea Huntington betroffen. Benannt ist die Krankheit nach dem amerikanischen Arzt George Huntington, der sie im Jahre 1872 entdeckte. Quellen: https://www.dhh-ev.de/Was-ist-Huntington

Das Wort Chorea stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Tanz. Das beschreibt das Krankheitsbild sehr gut, da die für die Erkrankung typischen, unwillkürlichen Bewegungen der Arme, Beine und anderer Muskeln in Kombination mit einem torkelnden, unsicheren Gang entfernt an einen Tanz erinnern. Betroffene können ihre Bewegungen nicht mehr willentlich steuern und sind nicht in der Lage stillzuhalten, was zu einer permanenten Bewegungsunruhe und schließlich zur sogenannten choreatischen Hyperkinesie – unwillkürlichen Muskelbewegungen der Augen und dem plötzlichen Herausstrecken der Zunge – führt. Quelle: https://www.onmeda.de/krankheiten/chorea_huntington.html

Bei Chorea Huntington sterben in bestimmten Gehirnbereichen Nervenzellen ab, was zu den verschiedenen neurologischen Symptomen führt. So stellen die plötzlichen Bewegungsstörungen nur den Anfang der Erkrankung dar. Da oft die Zungen- und Schlundmuskulatur betroffen ist, haben Chorea Huntington Patienten Probleme, sich adäquat zu äußern. Ihre Sprache wirkt herausgestoßen, abgehackt und für Außenstehende wenig verständlich. Auch schneiden Betroffene oft unkontrolliert Grimassen, da sich die Gesichtsmuskeln nicht steuern lassen. Mit zunehmendem Krankheitsverlauf ist es für Chorea Huntington Patienten schwierig, Nahrung aufzunehmen. Es kommt zu Schluckstörungen (Dysphagie) und in der Folge häufig zu einer Lungenentzündung. Je länger die Erkrankung fortschreitet, desto mehr versteifen die Muskeln und desto weniger sind Betroffene in der Lage, sich selbständig zu bewegen. Patienten sind in der Phase oft bettlägerig und komplett auf die Hilfe Anderer angewiesen. Quellen: https://www.netdoktor.de/krankheiten/chorea-huntington/, https://www.praxisvita.de/chorea-huntington-die-seltene-erkrankung-des-gehirns-14580.html

Neben der medikamentösen Therapie sind bei Chorea Huntington Physiotherapie und Sprechtraining wichtig. Viele Betroffene und ihre Angehörigen wenden sich an Selbsthilfeorganisationen wie die Deutsche Huntington-Hilfe e.V., um sich zu informieren und sich bei der Suche nach therapeutischer und psychologischer Begleitung Unterstützung zu holen. https://www.dhh-ev.de/

Devita bietet mit seinem manuell verstellbaren Sessel „Kiel“ eine gute Unterstützung im Alltag der Chorea Huntington Patienten(https://www.devita-online.de/huntington-pflege-sessel-k20-mit-aufstehhilfe-elektrisch?number=C99E.06). Der Sessel hat eine einfache manuell zu verstellende Rückenlehne, sodass der Nutzer leicht in eine entspannende Position zum Ruhen gebracht werden kann. Die stufenlose Verstellung lässt sich von Betreuern oder Dritten über einen Handhebel am Rücken auslösen. Das Besondere an einem Huntington Sessel ist die ausgeprägte Stabilität und die gute Polsterung an den Armlehnseiten, am Sitz und am Rücken. Die typischen starken und unkontrollierten Bewegungen der Huntington Patienten können so in aller Regel nicht zu Verletzungen führen. Der variable und manuell verstellbare Sitzschwerpunkt verhindert das nach Vorne Herausfallen. Ebenso hindert der tiefe Sitzschwerpunkt Erkrankte daran, schnell und abrupt aufzuspringen – diese natürliche Fixierung durch die niedrige Sitzfläche ist risiko- und kräfteschonend. Die Beinauflage in Form eines Beinhockers behindert das unkontrollierte Aufstehen oder Herausfallen und bietet die Möglichkeit, die Beine in einer angenehmen Ruheposition zu lagern. www.devita-online.de

Foto: www.fotolia.de, Urheber: hafakot

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Über den Autor

Frank Dewes

Frank Dewes ist Geschäftsführer der Devita GmbH, dem Spezialist für hochwertige Pflege- und Seniorenmöbel mit Sitz im Saarland. Durch mehr als 20 Jahre Berufserfahrung als Schreinermeister und den regen Austausch mit Pflege- und Seniorenheimen erfüllen seine Devita Sessel sowohl die Bedarfsanforderungen pflegebedürftiger Menschen wie auch den Anspruch an ein optisch eindrucksvolles Design und einen hohen Komfort.

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