Morbus Bechterew – Wenn die Wirbelsäule versteift

Morbus Bechterew – Wenn die Wirbelsäule versteift

Bei Morbus Bechterew handelt es sich um eine entzündlich rheumatische Autoimmunerkrankung, die – ausgehend von wiederkehrenden Rückenschmerzen – zu einer Versteifung der Wirbelsäule führen kann. Namensgeber ist der russische Neurologe Wladimir Bechterew, der sich vor 100 Jahren intensiv mit der Erkrankung befasste. Quellen: www.apotheken-umschau.de/morbus-bechterew; www.onmeda.de/krankheiten/morbus_bechterew.html

Diese besondere Form entzündlichen Rheumas verläuft in Schüben und beginnt meist schon in einem recht jungen Alter. Betroffene verspüren zunächst immer wieder Schmerzen im unteren Rücken, die sich durch langes Sitzen verstärken. Morgens fühlen sich die Gelenke steif und unbeweglich an. Erst durch sanfte und regelmäßige Bewegung bessern sich die Beschwerden. Im Verlauf der Erkrankung nehmen Entzündungen an der Wirbelsäule zu, wodurch bei Morbus Bechterew Faserknorpel die Gelenkränder substituieren, die Gelenkumgebung immer unbeweglicher wird und Wirbelsäule und Brustkorb in der Folge erstarren und verknöchern. Durch die Brustkorbstarre fällt das Atmen schwer und das Allgemeinbefinden leidet. Im späten Krankheitsstadium bildet sich bei Morbus Bechterew Patienten häufig zudem ein Rundrücken heraus, der sogenannte Buckel, in einigen Fällen tritt zusätzlich Osteoporose auf, weswegen Stürze vermieden werden sollten. Quellen: www.bechterew.de/inhalt/morbus-bechterew, www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Morbus-Bechterew-erkennen-und-behandeln,morbusbechterew104.html

Da bei Morbus Bechterew die Schmerzen schubweise auftreten und sich Krankheitssymptome und Schmerzen durchaus phasenweise immer wieder zurückbilden können, können Patienten in ihrem Alltag oft ohne fremde Hilfe auskommen. Allerdings sollten sie stets darauf achten, beim Sitzen und Liegen einen geraden Rücken zu machen und ein Hohlkreuz zu vermeiden. Quellen: https://www.bechterew.de/inhalt/morbus-bechterew/eigenes-verhalten/, https://www.bechterew.de/fileadmin/DVMB_BV/pdf-dateien/service/MerkblVerhalten.pdf

Bei Sitzmöbeln ist zu bedenken, dass Standardsessel für Morbus Bechterew Patienten in den meisten Fällen nicht optimal gepolstert sind und sich Schmerzen dadurch verstärken können. Die Polsterung eines Sessels sollte an die jeweiligen Bedürfnisse der Krankheitsphase angepasst werden und der Sessel mit einer festen, ebenen Sitzfläche ausgestattet sein, damit er ausreichend stützen kann. Fällt durch die Schmerzen und die zunehmende Immobilität das Aufstehen schwer, bietet sich der Kauf eines Sessels mit Aufstehhilfe an. Die Aufstehsessel von Devita unterstützen durch einen geräuscharmen Elektromotor im Sessel das Aufstehen und Hinsetzen. Sitz und Rücken lassen sich getrennt voneinander elektrisch in ihrer Neigung so verstellen, dass alle Menschen, die darin Platz nehmen, leicht in eine bequeme Aufrichtposition kommen. Die Aufstehfunktion ist daher eine echte Bereicherung für den Alltag und gibt Morbus Bechterew Patienten Mobilität und Lebensqualität in ihrer veränderten Situation zurück. https://www.devita-online.de/aufstehsessel/

Bildnachweis: www.fotolia.de @Zerbor

Teilen sie diesen Beitrag auf:

Über den Autor

Frank Dewes

Frank Dewes ist Geschäftsführer der Devita GmbH, dem Spezialist für hochwertige Pflege- und Seniorenmöbel mit Sitz im Saarland. Durch mehr als 20 Jahre Berufserfahrung als Schreinermeister und den regen Austausch mit Pflege- und Seniorenheimen erfüllen seine Devita Sessel sowohl die Bedarfsanforderungen pflegebedürftiger Menschen wie auch den Anspruch an ein optisch eindrucksvolles Design und einen hohen Komfort.

Newsletter

Folgen sie uns auf