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Morbus Parkinson – die schleichende Erkrankung

Morbus Parkinson – die schleichende Erkrankung

Bei Morbus Parkinson handelt es sich um eine unheilbare Erkrankung des Nervensystems, die mit Störungen der Beweglichkeit und des Bewegungsablaufs einhergeht. Circa 250.000 Parkinson-Patienten gibt es derzeit in Deutschland. Insbesondere ältere Menschen sind von der am häufigsten fortschreitenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems betroffen. Durch das Absterben dopaminhaltiger Nervenzellen im Gehirn können Informationen zwischen den einzelnen Zellen nicht mehr weitergeleitet werden, die für das Ausführen von Bewegungen notwendig sind. Es kommt dadurch zu verlangsamten Bewegungen, zu einer gestörten Bewegungskontrolle und im weiteren Verlauf von Parkinson zu einer vollständigen Bewegungslosigkeit, die die pflegerische Unterstützung der Patienten notwendig macht. Durch frühzeitiges Erkennen und eine zügig eingeleitete Behandlung lässt sich die Lebensqualität der Betroffenen deutlich steigern und die veränderte Lebenssituation in neuem Rahmen gestalten. Quellen: https://www.onmeda.de/krankheiten/parkinson.html, https://www.parkinson-aktuell.de/, http://www.leben-mit-parkinson.de/parkinson/erkrankung/

Im Jahre 1817 das erste Mal durch den englischen Arzt James Parkinson beschrieben, bleiben die Ursachen von Parkinson bis heute weitgehend unklar. Feststeht, dass ein Dopaminmangel im Gehirn, der durch das Absterben dopaminhaltiger Nervenzellen entsteht, typische Parkinson-Beschwerden wie die Verlangsamung der Bewegungen (Hypokinese) sowie Bewegungsarmut (Akinese) hervorruft. Ein Mangel an Dopamin führt zudem zu einem Ungleichgewicht anderer Botenstoffe wie beispielsweise Acetylcholin. Ist im Verhältnis zu Dopamin zu viel Acetylcholin vorhanden, löst dies ein Zittern im ruhenden Zustand und Muskelsteifheit aus, die weitere typische Symptome von Morbus Parkinson darstellen. Quellen: https://www.netdoktor.de/krankheiten/parkinson/, https://www.apotheken-umschau.de/Parkinson

Parkinson nimmt meist folgenden Verlauf:

Frühstadium:
Im Frühstadium treten bei Parkinson oftmals eher unauffällige Symptome auf, die auch an Rheuma erinnern. Es kommt zu schmerzhaften, überwiegend einseitigen Muskelverspannungen im Schulter-Arm-Bereich, ebenso klagen Patienten über Schlafstörungen, Müdigkeit, depressive Verstimmungen, innere Unruhe und Hitzewallungen.

Mittleres Stadium:
Im mittleren Stadium treten bei Parkinson erste Bewegungsstörungen auf, die Koordination der Bewegungsabläufe fällt den Betroffenen zunehmend schwerer. Feinmotorische Fähigkeiten lassen nach und selbst einfache Dinge wie Zähneputzen oder das Verschließen von Gegenständen gehen nicht mehr leicht von der Hand. Parkinson-Patienten entwickeln eine typische kleine, krakelige und unleserliche Schrift. Im Ruhezustand zittern sie vermehrt (Ruhetremor) und ihre Gesichtsmimik erstarrt, bis die Erkrankten das typische Maskengesicht entwickeln. Auch der Gang verändert sich bei Parkinson hin zu einer vornübergebeugten Haltung und kleinen, tippeligen Schritten.

Spätstadium:
im Spätstadium bewegen sich Parkinson-Patienten typisch verlangsamt. Die Muskeln versteifen und die Körperhaltung wird instabil. Schnelle Bewegungen sind gar nicht mehr möglich, einige Erkrankte berichten, sie haben das Gefühl, regelrecht am Boden zu „kleben“. Viele Patienten sind in dieser Phase dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen. Das Zittern der Hände, der sog. Ruhetremor, nimmt immer mehr zu. Auch kann es zu begleitenden Beschwerden wie Blasenschwäche, Seh- oder  Geruchsstörungen kommen, um nur einige zu nennen.

Quellen: https://www.onmeda.de/krankheiten/parkinson.html, https://www.parkinson-aktuell.de/, http://www.leben-mit-parkinson.de/parkinson/erkrankung/

Der Alltag von Parkinson-Patienten gestaltet sich im Verlauf ihrer Erkrankung immer beschwerlicher, weswegen es sinnvoll ist, mit geeigneten Möbeln die benötigten Funktionalitäten zu gewährleisten. Im Spätstadium von Parkinson gilt es, Patienten insbesondere darin zu unterstützen, ihren Alltag weiterhin eigenständig und lebenswert zu gestalten und Bewegungsstörungen aufzufangen.

Die Aufsteh-, Relax- und Pflegesessel von Devita bieten viele Möglichkeiten, mit motorischen Beeinträchtigungen umzugehen und Sitz- bzw. Liegepositionen zu verändern. Man kann sie nicht nur als bequeme Sitzmöglichkeit nutzen, sondern auch als Unterstützung, die Mobilität der Betroffenen auf angenehme Weise zu verbessern. Große Rollen sorgen für ein leichtes Schieben und somit für einen größeren Bewegungsradius. Schiebegriffe, die an der Rückseite des Pflegesessels montiert sind, vereinfachen das Verschieben innerhalb aller Räumlichkeiten, was wiederum ein Plus an Beweglichkeit bedeutet. Bremsen an den Hinterrädern bringen die Devita-Sessel schnell zum Stehen und minimieren so Verletzungsgefahren. Wenn es schwerfällt, aus der Liege- oder Sitzposition in den Stand zu kommen, sind Sessel mit einer integrierten Aufstehfunktion eine gute Wahl. Gesteuert mit Hilfe eines Handschalters erleichtern ein- oder zweimotorige Pflegesessel das kraftaufwendige Aufstehen und Hinsetzen und gleichen körperliche Einbußen, vor allem bei eingeschränkter Beweglichkeit, aus. Auch das Sturzrisiko verringert sich, wodurch Parkinson-Patienten wieder mehr Sicherheit und Stabilität im Alltag erlangen. www.devita-online.de

Foto: www.fotolia.de, Urheber: kamasigns

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Über den Autor

Frank Dewes

Frank Dewes ist Geschäftsführer der Devita GmbH, dem Spezialist für hochwertige Pflege- und Seniorenmöbel mit Sitz im Saarland. Durch mehr als 20 Jahre Berufserfahrung als Schreinermeister und den regen Austausch mit Pflege- und Seniorenheimen erfüllen seine Devita Sessel sowohl die Bedarfsanforderungen pflegebedürftiger Menschen wie auch den Anspruch an ein optisch eindrucksvolles Design und einen hohen Komfort.

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