Vom skandinavischen Pflegemodell lernen

Vom skandinavischen Pflegemodell lernen

In vielen Bereichen des täglichen Lebens schauen wir zu unseren europäischen Nachbarländern, um Parallelen zu ziehen, Vorzüge oder Nachteile zu bewerten und von ihnen zu lernen. Bei der Bildung und der Balance zwischen Arbeit und Freizeit sind die skandinavischen Länder oft Vorreiter. Für uns heute interessant: Wie ist die Pflege in Skandinavien organisiert und was können wir davon lernen?

In Skandinavien steht die Versorgung von pflegebedürftigen Personen in der Verantwortung der Gemeinden. Sie schaffen die Strukturen, damit ältere Menschen möglichst selbständig zu Hause leben können, verwalten einen Großteil der Pflegeeinrichtungen im Land und sind Arbeitgeber für die Pflegekräfte. Pflegeleistungen werden über Steuern finanziert und die Pflege älterer Menschen als Aufgabe des Gemeinwohls verstanden. Pflegegrade und eine Pflegeversicherung gibt es nicht, dafür kommunal organisierte Dienste und Hilfen, unterschiedliche häusliche Betreuungsformen und einen Lohnausgleich für pflegende Angehörige. Pflegekräfte werden in Skandinavien auf mehreren Bildungswegen qualifiziert – per Ausbildung, Bachelor- und Masterstudium und sogar eine Professur ist möglich. Quellen: https://www.hermes-intensivpflege.de/blog/pflege-in-aller-welt-skandinavien, https://www.swp.de/panorama/pflege-aus-dem-bilderbuch-23516627.html, https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.pflegepersonal-in-nordeuropa-skandinavische-pfleger-sind-akademiker.ffdbe38a-4149-4f14-a936-dcb8b43cfa4d.html

Alle älteren Menschen ob krank oder gesund, die Gesellschaft suchen, haben in Nordeuropa die Möglichkeit, in einer Tagesbetreuungsstätte gemeinsam den Tag zu verbringen, um abends dann wieder in die heimischen vier Wände zurückzukehren. Älteren Menschen in Norwegen stehen zudem kommunale Helfer zur Seite, die sie bei administrativen Angelegenheiten unterstützen und sie in regelmäßigen Abständen besuchen, um einen bestehenden Betreuungs- und Unterstützungsbedarf festzustellen. In Dänemark werden alleinlebende Personen über 75 Jahre zwei Mal pro Jahr von einem Gemeinde-Mitarbeiter zu Hause besucht. Quellen: https://www.swp.de/panorama/pflege-aus-dem-bilderbuch-23516627.html, https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.pflegepersonal-in-nordeuropa-skandinavische-pfleger-sind-akademiker.ffdbe38a-4149-4f14-a936-dcb8b43cfa4d.html

Man gewinnt den Eindruck, dass in Skandinavien mehr Fokus auf dem Gemeinwohl liegt und stärker als in Deutschland die Gemeinden in der Verantwortung für Pflege sind. Welches System das bessere ist, obliegt nicht unserer Bewertung. Bestimmt haben alle Systeme ihre Pros und Cons. Womit Sie in jedem Fall richtig liegen, sind die Relax-, Aufsteh- und Pflegesessel von Devita. Hoher Sitzkomfort und eine hervorragende Ergonomie sind nicht nur für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen ein gutes Argument. Doch sehen Sie selbst: Unter www.devita-online.de steht unsere große Auswahl an Sitzmöbeln für Sie bereit.

Fotonachweis: www.123rf.com / © Cedomir Milovanovic

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Über den Autor

Frank Dewes

Frank Dewes ist Geschäftsführer der Devita GmbH, dem Spezialist für hochwertige Pflege- und Seniorenmöbel mit Sitz im Saarland. Durch mehr als 20 Jahre Berufserfahrung als Schreinermeister und den regen Austausch mit Pflege- und Seniorenheimen erfüllen seine Devita Sessel sowohl die Bedarfsanforderungen pflegebedürftiger Menschen wie auch den Anspruch an ein optisch eindrucksvolles Design und einen hohen Komfort.

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